Classic Enduro

Die Classic – Szene verspürt in Deutschland seit einigen Jahren einen deutlichen Aufwind. Das Interesse und die Nachfrage an klassischen Geländefahrten ist groß. Immer mehr Besitzer von älteren Geländemaschinen machen diese wieder flott und nehmen an derartigen Veranstaltungen teil. Dabei liegt das Durchschnittsalter der Fahrer eindeutig höher als bei normalen Enduro?s.

Im Jahr 2001 veranstalteten wir das erste Zschopauer Endurotreffen, allerdings nur für MZ und Simson Geländemaschinen. Die wunderschönen Sammlerstücke wurden im Schlosshof des Schloss Wildeck in Zschopau präsentiert und wer wollte konnte mit seinem Motorrad auf dem Skihang in Zschopau eine kleine Runde drehen.Diese Veranstaltung wurde so gut angenommen, so dass im darauf folgendem Jahr auch “Fremdfabrikate” zugelassen waren. Die Runde auf dem Skihang wurde länger gesteckt und es wurde eine Gleichmäßigkeitsprüfung ausgetragen. Ziel war es zweimal zwei Runden möglichst mit der gleichen Zeit zu absolvieren. 2003 gab es dann eine Gelände – Gleichmäßigkeitsfahrt mit einer Streckenlänge von 50 km und drei Prüfungen auf MC-Trainingstrecken. In zwei Runden musste man “wieder versuchen zweimal die gleiche Zeit auf jeder Prüfung zu fahren. Jedoch war der Geländeanteil auf der Strecke ziemlich niedrig, so dass es mehr einen Enduro – Rallye Charakter besaß, doch die Sache hatte auch Ihren Reiz.

Seit 2004 veranstalten wir eine echte Classic – Gelände – Zuverlässigkeitsfahrt unter dem alten Namen “Rund um die MZ-Stadt Zschopau” (zuletzt bei der WM 1990 verwendet). Die Strecke ist seit dem jedes Jahr fast identisch und hat eine Länge von ca. 50 km pro Runde. Weiterhin wurde der Geländeanteil deutlich erhöht als in Vorjahren. In einer Runde gibt es eine Prüfung auf dem Skihang, eine weitere auf einer Trainingsstrecke, eine Beschleunigungs- Bremsprüfung sowie eine Stilfahrtprüfung. Auf den Verbindungsetappen führt die Strecke durch leichtes Gelände aber auch über anspruchsvolle Geländeabschnitte, die nicht zwingend zu befahren sind. Eine Neuerung seit 2004 ist auch, dass für der Wertung das Alter von Fahrer und Maschine mit berücksichtigt wird. Dies geschieht über eine Handicapvergabe für jeden Fahrer, so dass gegenüber den jüngeren Fahrern bzw. jüngeren Motorrädern der Wettbewerbsvorteil etwas eingedämmt wird.

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